David Hebditch/Ken Connor: Wie man einen Militärputsch inszeniert

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Staatsstreiche sind immer noch eine der häufigsten Formen des Machtwechsels. Allein in den letzten fünf Jahren wurden weltweit mehr als 30 meist erfolgreiche Putsche durchgeführt; gegen demokratische Regierungen ebenso wie gegen lang etablierte Diktatoren oder auch bloß gegen die beim vorletzten Putsch an die Macht gekommene Junta.

Wie man einen Militärputsch inszeniert zeigt, welche politischen, militärischen und sozialen Bedingungen zu solchen gewaltsamen und oft blutigen Formen des Machtwechsels führen. Anhand von zahlreichen Beispielen gelungener und mißglückter Staatsstreiche der letzten Jahrzehnte zeigen die Autoren, welche Faktoren für die erfolgreiche Durchführung eines Militärputsches ausschlaggebend sind. Rohstoffreiche Länder etwa weisen ein signifikant höheres Putschrisiko auf, weil sich für geplante Staatsstreiche verhältnismäßig leicht ausländische Geldgeber finden lassen. Dabei wird auch die Rolle westlicher Geheimdienste und insbesondere der CIA analysiert, über deren Tätigkeit in einigen südamerikanischen und afrikanischen Ländern erstaunlich viel Material existiert.

224 Seiten, Ktn u. Faks. - 23,0 x 15,0 cm


Die Autoren:
Ken Connor war das längstdienende Mitglied der britischen SAS und ist Autor des Buches Ghost Force: The Secret History of the SAS.
David Hebditch ist als Autor und Dokumentarfilmer u. a. für die BBC tätig.
 

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